Jugend und Religion (JuRe)

Politische Jugendbildung an Berufsschulen

Ein Projekt des Bundesarbeitskreises Arbeit und Leben DGB/VHS e.V.
in Kooperation mit den Landesorganisationen
Arbeit und Leben in Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen

Save the date! 28.06.2022: „Hools, Beat und Bass

Workshop zu rechter Musik“ / Quali-WS für JMD Respekt Coaches und andere Fachkräfte / JuRe-Standorte Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt und Thüringen

Rechte Musik ist weder im Radio noch in den Charts zu finden, dennoch hat sich in den letzten Jahren eine breite Szene gebildet, die versucht ihre Inhalte in verschiedensten Stilen und auf unterschiedlichsten Kanälen zu verbreiten. Vor allem im Zuge der Corona-Pandemie ist Musik ein wichtiges Instrument, um Jugendliche und junge Erwachsene zu erreichen und zu beeinflussen.

23.06.2022: JuRe-Methodenstammtisch online, 10:00 – 12:00 Uhr / ein Angebot für JMD Respekt Coaches und andere Fachkräfte

JuRe Einladung Methodensstammtisch 23.06.2022 1Wir sorgen für Raum, Material und Atmosphäre – Ihr bringt eure besten Methoden zum Ausprobieren mit.

In unserer politischen Bildung mit Jugendlichen arbeiten wir mit unendlich vielen Methoden. Je nach Zielgruppe und Setting passen wir diese laufend neu an…

Arbeit und Leben Hessen sucht zum 01.07.2022 eine/n neue/n JuRe-Koordinator*in

Stellenausschreibung: Projektmitarbeiter*in (w/m/d) für das Arbeitsfeld politische Jugendbildung im Projekt „Jugend und Religion (JuRe) – politische Jugendbildung an Berufsschulen“

Arbeit und Leben Hessen ist eine landesweit aktive Weiterbildungsorganisation. Politische Jugend- und Erwachsenenbildung, Bildungsurlaub, internationaler Austausch und Grundbildung sind unsere zentralen Arbeitsfelder. Unser Ziel ist es, Erwachsene und junge Menschen bestmöglich zu begleiten und zu qualifizieren.

16. Mai 2022: „Ich, Du, Wir. Zusammenleben in Vielfalt“

Beginn einer fünfteiligen WS-Reihe bis 27.06.2022, BS10 GELUTEC Hamburg / JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg in Kooperation mit YOUNG VISIONS Hamburg

Wie divers Deutschland ist, zeigt sich täglich in Teams in Betrieben, in (Berufs-) Schulklassen und im öffentlichen Raum. Die Fähigkeiten, miteinander zu leben und Regeln des Zusammenlebens zu verhandeln, fallen uns jedoch nicht zu, sondern müssen von jedem Menschen erlernt werden. 

Mit einer Ausbildungsvorbereitungsklasse der BS10 arbeiten wir gemeinsam an fünf Workshop-Terminen zum Thema „Zusammenleben in Vielfalt“. 

13.05.2022: „Vorurteile im Blick – sehe ich dich, wie du bist?“

Workshoptag an der BS 02, Anckelmannstraße, Hamburg / JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg in Koop. mit JMD CJD Hamburg

Wenn wir anderen Menschen begegnen, suchen wir unbewusst nach Merkmalen, anhand derer wir das Gegenüber einer Gruppe zuordnen können. Diese Gruppen bewerten wir innerlich und schließen von der Bewertung dieser Gruppe auf Einzelne.

26.04./03.05.2022: Impuls-Workshops „Aktiv gegen Mobbing und Ausgrenzung“ / RBZ Steinburg / JuRe-Standort Arbeit und Leben Schleswig-Holstein in Kooperation mit JMD Caritas im Norden, Itzehoe

Auf Wunsch einer Klasse des RBZ Steinburg findet ein zweiteiliger Impuls-Workshop zum Thema „Mobbing“ statt, gemeinsam durchgeführt von JuRe Schleswig-Holstein und der Respekt Coachin des JMD Caritas im Norden / Familienzentrum St. Ansgar, Itzehoe.

Denk mal-Kalender – Quellen

Links / Quellen für den Denk mal-Kalender:

https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Behoerde/interkultureller-kalender-2021-A1.pdf?__blob=publicationFile&v=27

https://www.hinduismus.ch/?Feste https://kalender-der-religionen.ch/fetes.php?t=3

https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/das-junge-politik-lexikon/320486/hinduismus

https://www.hamburg.de/feiertage-islam/3911990/lailat-al-miradsch-an-nabi/

https://www.equalpayday.de/startseite/

https://www.dgb.de/schwerpunkt/internationaler-frauentag-weltfrauentag

https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Behoerde/interkultureller-kalender-2021-A3.pdf?__blob=publicationFile&v=25

https://www.timeanddate.de/feiertage/thailand/

https://www.vesakh.de/

https://www.deutschlandfunk.de/vesakh-fest-der-wichtigste-feiertag-der-buddhisten.886.de.html?dram:article_id=354534

https://info-buddhismus.de/Stupa.html   

https://www.brauchwiki.de/hidirellez/

https://www.roma-sinti-holocaust-memorial-day.eu/de/

https://www.timeanddate.de/feiertage/indien/ganesh-chaturthi

https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Behoerde/interkultureller-kalender-2021-A1.pdf;jsessionid=405E11C567B4DA874F825C7DCB7CFD5F.internet281?__blob=publicationFile&v=28

https://www.ness-ziona.de/nachrichten-allgemein/juedische-feste-2021-im-ueberblick/

https://www.timeanddate.de/feiertage/indien/ganesh-chaturthi

http://www.judentum-projekt.de/religion/feste/sukkot/

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.sukkot-mhsd.645554b7-ac1e-4b07-ae2b-9fb9282e36e5.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Gedenk-_und_Aktionstagen#Dezember

https://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Termine/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2021/12/211203-OV-TdEhrenamtes.html

https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/themen/asyl-und-migration

https://www.hamburg.de/feiertage-orthodox/3914628/weihnachten/

https://religion.orf.at/stories/3210802/

https://www.timeanddate.de/kalender/julianischer-kalender

https://www.timeanddate.de/kalender/gregorianischer-kalender

https://de.euronews.com/2021/01/06/warum-feiern-einige-orthodoxe-christen-weihnachten-im-januar

https://www.br.de/nachrichten/bayern/dreikoenigstag-heiligabend-fuer-russisch-orthodoxe-christen,

https://www.abtei-niederaltaich.de/oekumene/byzantinischer-ritus/byzantinischer-ritus

https://19feb-hanau.org/2022/01/19/zwei-jahre-nach-dem-rassistischen-anschlag-in-hanau-erinnerung-gerechtigkeit-aufklaerung-konsequenzen/

https://19feb-hanau.org/untersuchungsausschuss/

https://www.bildungsinitiative-ferhatunvar.de/unser-konzept/

 

03.05.2022: WS-Reihe „Streit und Stress – was jetzt? Konstruktiver Umgang mit Konflikten“ (10.+17.05.2022) / RBZ Theodor-Litt-Schule, Neumünster / JuRe-Standort Arbeit und Leben Schleswig-Holstein in Koop. mit AWO Landesverband Schleswig-Holstein)

Konflikte sind unvermeidlich und können eine Chance sein. Ein konstruktiver Umgang mit Konflikten stellt eine zentrale soziale Kompetenz dar und ist für eine erfolgreiche Schullaufbahn und den Übergang von Schule zum Beruf wichtig. Gesellschaftliche Aushandlungsprozesse sind außerdem Basis unserer Demokratie und Schule bietet dafür einen Übungsraum. Aus diesen Gründen erarbeiten wir von JuRe Schleswig-Holstein in Kooperation mit einer Mitarbeiterin der Respekt Coaches mit fünf Klassen aus Kiel, was hinter den Positionen stecken kann, die im Konflikt sichtbar werden. Wir sensibilisieren die Schüler*innen für die Bedeutung von Sprache und Emotionen in Auseinandersetzungen und probieren Erlerntes praktisch aus.

30.03.2022: WS-Reihe „Streit und Stress – was jetzt? Konstruktiver Umgang mit Konflikten“ (31.03., 20.4., 29.04., 02.05.2022) / RBZ am Schützenpark Kiel / JuRe-Standort Arbeit und Leben Schleswig-Holstein in Koop. mit JMD Kiel Mettenhof (AWO LV Schleswig-

Konflikte sind unvermeidlich und können eine Chance sein. Ein konstruktiver Umgang mit Konflikten stellt eine zentrale soziale Kompetenz dar und ist für eine erfolgreiche Schullaufbahn und den Übergang von Schule zum Beruf wichtig. Gesellschaftliche Aushandlungsprozesse sind außerdem Basis unserer Demokratie und Schule bietet dafür einen Übungsraum. Aus diesen Gründen erarbeiten wir von JuRe Schleswig-Holstein in Kooperation mit einer Mitarbeiterin der Respekt Coaches mit fünf Klassen aus Kiel, was hinter den Positionen stecken kann, die im Konflikt sichtbar werden. Wir sensibilisieren die Schüler*innen für die Bedeutung von Sprache und Emotionen in Auseinandersetzungen und probieren Erlerntes praktisch aus.

23.-25.03.2022: Workshops „Alltagsrassismus“ / BBS Celle III, Celle-Altenhagen / JuRe-Standort Arbeit und Leben Niedersachsen in Koop. mit CJD Jugendmigrationsdienst Celle

Im Vorfeld zu den fünfstündigen Workshops findet eine konzeptionelle Arbeit statt, in der passende Methoden für die Zielgruppe der BBS III Celle ausgewählt werden. 

Indem sowohl verbale als auch nonverbale Methoden angewendet werden, erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, auf unterschiedlichen Ebenen miteinander in einen Dialog zu treten und bestehende Diskurse zu reflektieren. Insbesondere wird Bezug auf den Umgang mit Alltagsrassismus im Kontext von Schule und Unterricht genommen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Alltagsrassismus innerhalb einer Peer-Group, woraus häufig auch Mobbing resultiert.

Damit verbunden wird im Rahmen des Workshops auf das Themenfeld Emotion und Kommunikation eingegangen: Wie geht man mit diskriminierenden Situationen um? Welche Emotionen sind beteiligt? Wie kommuniziert und verarbeitet man diskriminierende Verhaltensweisen?

Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer*innen zum Themenfeld Rassismus zu sensibilisieren, Diskurse aus dem Alltag der Teilnehmer*innen sichtbar zu machen und gemeinsam Handlungsstrategien für den Umgang mit Rassismus zu erarbeiten.

Projekt JuRe (Jugend und Religion) – Politische Jugendbildung an Berufsschulen

Ansprechpartnerin: Gülay Olcay

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22.03.2022: Workshop „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – Handlungsoptionen für angehende Erzieher*innen“/ Stephansstift Bildung u. Ausbildung gGmbH Wolfsburg / JuRe-Standort Arbeit und Leben Niedersachsen

Im Rahmen des eintägigen Workshops wird gemeinsam mit den Teilnehmer*innen erarbeitet, welche Vorurteile und Diskriminierungsformen innerhalb der Gesellschaft bestehen. Weitere Infos hier …

Dabei erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihre eigenen Denkmuster zu reflektieren und neue Perspektiven einzunehmen, indem durch methodische Rollenübungen unterschiedliche Diskriminierungsformen präsent gemacht werden. Der Workshop ist thematisch auf das Berufsfeld der angehenden Erzieher*innen zugeschnitten. Im Verlauf des Workshops erhalten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, Praxisbeispiele gemeinsam zu durchleuchten und Handlungsoptionen zu erarbeiten.

Ziel des Workshops ist es, Diskriminierung innerhalb der Gesellschaft und in der beruflichen Praxis als Erzieher*in wahrzunehmen, offen zu legen und gemeinsame Handlungsoptionen für den beruflichen Alltag zu erarbeiten.

Ansprechpartnerin/ JuRe-Koordinatorin: Gülay Olcay

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28.-29. April 2022: Austausch- und Fachtag zu digitalen und hybriden Veranstaltungsformaten in der politischen Bildung, Bonn

Veranstalter sind die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) und das Gustav-Stresemann-Institut (GSI). Weitere Infos hier ...

Save the date: 1.-3. Juli 2022 – JuRe Teach the Teachers-Workshop in Hamburg: BETROFFEN? BEREIT? BETEILIGT? Schüler*innenpartizipation und Engagement an Berufsschulen

Die Workshop-Einheit am Samstag ist der Kern der Veranstaltung. Hier wollen wir die Expertise von Berufsschüler*innen in den Mittelpunkt stellen und als Fachkräfte primär zuhören, nachfragen, verstehen und lernen.

Die Veranstaltung ist auch für Respekt Coaches und andere Fachkräfte kostenfrei, nur die Fahrtkosten werden nicht von Arbeit und Leben übernommen.

Ausschreibung und Anmeldung: TtT-Ausschreibung_2022.pdf

05./06.05.2022: Workshop für Respekt Coaches und Fachkräfte der Politischen Bildung „Wie ich mir ein Bild mache. Einführung in diskriminierungssensible Visualisierung und Bildsprache / online per Zoom / jeweils 10:00 – 13:30 Uhr / JuRe Standorte Arbeit un

Bilder und Visualisierungen machen Zusammenhänge sichtbar, unterstützen die Vermittlung von gesprochenem Inhalt und lenken gezielt die Aufmerksamkeit von Teilnehmenden. Das macht ihren Einsatz für Fachkräfte der politischen Jugendbildung attraktiv. Unser Workshop richtet sich an Fachkräfte der Politischen Jugendbildung, Multiplikator*innen und Respekt Coaches.

Weitere Infos hier … 

04.05.2022: Living Library: Die Vielfalt religiöser Glaubensrichtungen und -praktiken / Technisches BK Solingen / JuRe-Standort Arbeit und Leben NRW

Mit sechs Personen - "lebendigen Büchern" - können die Schüler*innen vier Stunden lang ins Gespräch kommen. Dabei soll es vor allem um den Alltag gehen, wie er durch den eigenen Glauben geprägt ist und welche Werte eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen. Weitere Infos hier …

21.04.2022: Trägerübergreifendes Online-Vernetzungstreffen Politische Jugendbildung und JMD Respekt Coaches Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein / u.a. JuRe-Standorte Arbeit und Leben Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein

Die Respekt Coaches und die Träger der Politischen Bildung in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein arbeiten im Bundesprogramm JMD Respekt Coaches zusammen. An vielen Schulen Norddeutschlands sind wir gemeinsam aktiv. Schon seit Projektbeginn treffen wir uns zwei Mal im Jahr regelmäßig zum fachlichen Austausch. Im kollegialen Miteinander reflektieren wir unsere Erfahrungen, klären Fragen und tauschen Ideen und Anregungen für zukünftige Vorhaben aus.

Zur PDF ...

07.04. 2022: Konfliktbewältigung in der Arbeitswelt / Workshop am BSZ DLG Dresden / JuRe-Standort Arbeit und Leben Sachsen

Konfliktbewältigung in der Arbeitswelt – Strategien für eine wertschätzende, achtsame Gesprächskultur

Zu Beginn des Projekttages analysieren die Schüler*innen unterschiedliche Formen von Konflikten anhand von selbstgewählten Beispielen aus ihrer Lebenswelt. Sie lernen das Handlungskonzept der Gewaltfreien Kommunikation kennen und werden dafür sensibilisiert, dass Konflikte oft mit Sprache beginnen und der richtige Kommunikationsfluss eine wertschätzende Beziehung mit mehr Kooperation und gemeinsamer Kreativität ermöglichen kann. Die Teilnehmenden setzen sich in diesem Kontext mit dem 4-Schritte-Modell der Gewaltfreien Kommunikation auseinander, welches das genaue Beobachten, ohne zu bewerten, das Erkennen der eigenen Gefühle und Bedürfnisse sowie das Formulieren einer Bitte thematisiert. Gemeinsam erproben die Schüler*innen Übungen und Techniken, die eine wertschätzende und kooperative Kommunikationsweise im Alltag fördern.

04.04.2022: Living Library: „Politische und religiöse Weltanschauungen. Lebensumstände, Werte und Alltagsgestaltung / Erich-Gutenberg-BK Bünde / JuRe-Standort Arbeit und Leben NRW

Neun Personen - "lebendige Bücher" - stehen vier Stunden als Gesprächspartner*innen den Berufsschüler*innen zur Verfügung. Sie werden über ihre Überzeugungen und Weltsichten, ihre Werte und wie beides ihren Alltag beeinflusst und zu ihren Lebensumständen passt, berichten und auf die Fragen der Schüler*innen eingehen. Mehr Infos …

5./6. Mai 2022: Workshop für Respekt Coaches und Fachkräfte der Politischen Bildung "Wie ich mir ein Bild mache."

Einführung in diskriminierungssensible Visualisierung und Bildsprache / online per Zoom / jeweils 10:00 – 13:30 Uhr / JuRe Standorte Arbeit und Leben Hamburg & NRW 

Bilder und Visualisierungen machen Zusammenhänge sichtbar, unterstützen die Vermittlung von gesprochenem Inhalt und lenken gezielt die Aufmerksamkeit von Teilnehmenden. Das macht ihren Einsatz für Fachkräfte der politischen Jugendbildung attraktiv. Unser Workshop richtet sich an Fachkräfte der politischen Jugendbildung, Multiplikator*innen und Respekt Coaches.

Weitere Informationen und Einladung als PDF zum Download ...

24.03.2022: Konzept-Workshop für Respekt Coaches u. a. Fachkräfte / Methoden-stammtisch/ 14:00 – 16:00 Uhr / online per Zoom / JuRe-Standort Arbeit und Leben NRW

Methodenstammtisch

Austausch und Erprobung von best-practice-Methoden in der politischen Jugendbildung

donnerstags: 24. März, 1. September, 1. Dezember 2022

14.00 – 16.00 Uhr, online über Zoom – sobald möglich auch wieder in Präsenz

Wir sorgen für Raum, Material und Atmosphäre – ihr bringt eure besten Methoden zum Ausprobieren mit.

In der politischen Bildung mit Jugendlichen arbeiten wir mit unendlich vielen Methoden. Je nach Zielgruppe und Setting passen wir diese laufend neu an. Dabei haben wir unsere Lieblingsübungen, die für viele Themen passend sind und von denen wir methodisch und inhaltlich überzeugt sind. Doch manchmal gehen uns auch die Ideen aus oder wir sind auf der Suche nach Methoden für neue Themenfelder. Dafür ist es schön, Anregungen und Erfahrungsberichte von Kolleg*innen zu bekommen. Auch um darüber hinaus unseren Horizont zu erweitern. Und unsere eigenen Methoden auf den Prüfstand zu stellen, wie diverse Fachkräfte diese einschätzen.

Für einen solchen Fachaustausch möchten wir uns gerne an drei Donnerstagen in diesem Jahr gemütlich am Nachmittag mit euch treffen. Jede*r Teilnehmende bringt eine vorbereitete Methode mit. Diese werden alle anschaulich vorgestellt und besprochen. Danach entscheiden wir, welche wir alle gemeinsam oder in Kleingruppen noch ausprobieren. Oder verabreden uns zum Erproben zu einer weiteren Zeit an einem passenden Ort. Bitte bringt das benötigte Material für eure Übungen mit oder lasst uns wissen, was wir besorgen sollen. Solange wir uns online treffen, bieten wir an, auch Material im Vorfeld zu verschicken.

Anmeldungen und weitere Infos bei:

JuRe-Koordinatorin NRW

Sonja Lüddecke

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15./16.03.2022: Quali-Workshop für Respekt Coaches u. Fachkräfte der politischen Jugendbildung/ Über Religion sprechen – muss das sein? Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist / 9:30 – 12:30 Uhr / online per Zoom / JuRe-Standort Arbeit

Über Religion sprechen – muss das sein?

Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist

Online-Workshop für Respekt Coaches und Fachkräfte der politischen Jugendbildung

Di & Mi, 15. & 16.03.2022, jeweils 9.30 – 12.30 Uhr online über zoom

In diesem Workshop geht es darum, warum wir uns als politische Jugendbildner*innen mit dem Thema Religion befassen sollten. Oft bekommen wir zu hören: „Warum Religion? Muss das sein?!“. Das würde bei Jugendlichen doch keine Rolle spielen und an säkularen Einrichtungen möge man auch nicht darüber reden. Und wenn, dann eher, weil Religion als Problemfall wahrgenommen wird. Doch Religion, religiöse Zugehörigkeit, religiöse Praxis oder ein davon unabhängiger Glauben prägen sehr wohl den Alltag junger Menschen. Und dies auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Vorbilder und an die Jugendlichen herangetragene Rollenbilder beziehen sich oft auf religiöse Bilder. Solch eine Zugehörigkeit zu einer weltanschaulichen Gemeinschaft oder ein Glaube kann den Jugendlichen Halt und Orientierung geben. Andererseits werden ihnen eine Religionszugehörigkeit und damit angenommene Charakteristika vielfach nur zugeschrieben. Junge Menschen befinden sich somit häufig im Zwiespalt zwischen religiösen Zuschreibungen und der Suche nach den eigenen Identitäten.

Wie können wir als politische Bildner*innen die Jugendlichen darin unterstützen, ihre eigenen Wertvorstellungen zu schärfen, diese in der Interaktion mit anderen zu überprüfen und dabei auch neue Blickwinkel einzunehmen? Wie können wir durch unsere Arbeit mit Konflikten und Diskriminierung umgehen und diesen vorbeugen? Dies soll im zweiten Teil des Workshops anhand von Methoden- und Praxisbeispielen erörtert werden.

Eine Wiederholung und Fortführung des Workshops ist für den Herbst geplant. Bei Interesse bitte melden, um in den Verteiler für die Einladungen eingetragen zu werden.

Anmeldungen und weitere Infos bei:

JuRe-Koordinatorin NRW

Sonja Lüddecke

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22.02.2022: Quali-Workshop für Respekt Coaches u. Fachkräfte der politischen Jugendbildung / Gewaltfreie Kommunikation mit Schüler*innen / 9:30 – 15:30 Uhr / online per Zoom / JuRe-Standort Arbeit und Leben NRW

Praxistag zur Vertiefung

Gewaltfreie Kommunikation mit Schüler*innen

Bedürfnisorientierte Sprache und Empathisches Zuhören im Schulalltag

Online-Workshop für Respekt Coaches und Fachkräfte der politischen Jugendbildung

Referentin: Sonja Nowakowski, zertifizierte GFK-Trainerin (CNVC)

22. Februar 2022
9.30 – 15.30 Uhr über Zoom

Gewaltfreie Kommunikation basiert auf Empathie zu mir und den anderen. Es geht um das Wahrnehmen von Werten und Bedürfnissen. Doch wie finde ich heraus, um was es in Konflikt-Situationen mit Schüler*innen eigentlich geht? Mit welchen Worten drücke ich meine Empathie Schüler*innen gegenüber aus? Welche Bedürfnisse haben die Schüler*innen und welche Rolle spiele ich dabei als Fachkraft? Wie kann ich "herausforderndes" Verhalten verstehen und selber verstanden werden?

In diesem Workshop übst du mit eigenen Konflikt-Beispielen aus dem Schulalltag. Du wirst Anregungen mitnehmen können, wie die Gewaltfreie Kommunikation bei der Arbeit mit Schüler*innen hilfreich sein und sich der Schulalltag dadurch positiv verändern kann. Du bekommst einen Input zu empathischem Zuhören und der Idee, gemeinsam Lösungen zu finden.

Als Voraussetzung für die Teilnahme sind Grundkenntnisse oder eine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation erwünscht.

Eine Wiederholung des Workshops ist für den Herbst geplant. Bei Interesse bitte melden, um in den Verteiler für die Einladung eingetragen zu werden.

Anmeldungen und weitere Infos bei:

JuRe-Koordinatorin NRW

Sonja Lüddecke

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10./11.02.2022: Eine Reise in meine Zukunft / Projekttage an der Susanna-Eger-Schule Leipzig / JuRe-Standort Arbeit und Leben Sachsen

Mit Hilfe kurzweiliger Spiele zeigt der Projekttag unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten und denkbare Stationen im Leben eines Menschen auf. Anschließend recherchieren die Schüler*innen – mit Hilfe von Arbeit und Leben Sachsen bereitgestellten Tablets – wichtige Fakten zu den Lebensläufen ihrer Vorbilder und stellen diese mittels Videos, Bildern und Musiktiteln in der Gruppe vor. Hiervon inspiriert entwerfen die Schüler*innen ihre persönliche Zielcollage, die dabei helfen kann, langfristige Ziele im Fokus zu behalten.

07./08.02.2022: Konfliktbewältigung in der Arbeitswelt / Zweitägiger Workshop an der Susanna-Eger-Schule Leipzig / JuRe-Standort Arbeit und Leben Sachsen

Konfliktbewältigung in der Arbeitswelt – Strategien für eine wertschätzende, achtsame Gesprächskultur

Zu Beginn des Projekttages analysieren die Schüler*innen unterschiedliche Formen von Konflikten anhand von selbstgewählten Beispielen aus ihrer Lebenswelt. Sie lernen das Handlungskonzept der Gewaltfreien Kommunikation kennen und werden dafür sensibilisiert, dass Konflikte oft mit Sprache beginnen und der richtige Kommunikationsfluss eine wertschätzende Beziehung mit mehr Kooperation und gemeinsamer Kreativität ermöglichen kann. Die Teilnehmenden setzen sich in diesem Kontext mit dem 4-Schritte-Modell der Gewaltfreien Kommunikation auseinander, welches das genaue Beobachten ohne zu bewerten, das Erkennen der eigenen Gefühle und Bedürfnisse sowie das Formulieren einer Bitte thematisiert. Gemeinsam erproben die Schüler*innen Übungen und Techniken, die eine wertschätzende und kooperative Kommunikationsweise im Alltag fördern.

Neue Gesichter im JuRe-Team

Das JuRe-Team wünscht allen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2022!

Das Team der Projektkoordinator*innen bei "Jugend und Religion. Politische Jugendbildung an Berufsschulen (JuRe)" erhält eine neue Kollegin und einen neuen Kollegen an den ebenfalls neuen JuRe-Standorten Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Dezember 2021: Online Workshop für Respekt Coaches „Sprache und Gewaltfreie Kommunikation: Einführung in die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation.

Impulse für den Einsatz in der politischen Jugendbildung / mit Ricarda Schäffer und Fanny Jouvenelle (Arbeit und Leben Hamburg)

7. / 14. Dezember 2021: „Umgang mit Fake News und Verschwörungsideologien im Netz" / Workshop in Präsenz und Digital / Berufliches Schulzentrum Grimma

Vor allem in Krisenzeiten, die Ungewissheit bei Menschen erzeugen, haben Fake News und Verschwörungsideologien Konjunktur. Diese bedienen sich der gesteigerten Nachfrage nach Informationen, die dabei helfen sollen, Orientierung zu geben.

Eine Vielzahl der aktuell im Internet diskutierten Falschmeldungen transportieren antidemokratische und diskriminierende Inhalte. In Zeiten des Social Distancing, in denen ein intensiver Austausch über aktuelle, gesellschaftliche Entwicklungen erschwert ist, besteht umso mehr die Gefahr, dass Fake News und Verschwörungsideologien nachhaltig das Denken und Handeln von Menschen beeinflussen. Welche gefährliche Wirkung Verschwörungsideologien und Fake News entfalten können, machten nicht zuletzt die Anschläge in Halle und Hanau deutlich.

Am Beispiel im Netz grassierender Falschnachrichten vermittelt der Workshop Grundkenntnisse zum Aufbau, Inhalt sowie zur Wirkung von Fake News und Verschwörungsideologien. Darauf aufbauend tauschen sich die Schüler*innen über denkbare Handlungsstrategien zum Umgang mit Falschnachrichten in sozialen Netzwerken aus.

02./08. Februar 2022: ZWEITE ONLINE INFO-LOUNGE: POLITISCHE JUGENDBILDUNG. Ein Angebot für Respekt Coaches

Was ist eigentlich politische Jugendbildung, welche Ziele werden mit ihr verfolgt und wie fügt sie sich in die Arbeit der JMD Respekt Coaches ein? Zu diesen Fragen möchten wir uns mit Euch in einem neuen Format austauschen und laden zur zweiten ONLINE INFO-LOUNGE: POLITISCHE JUGENDBILDUNG ein. Vielleicht habt Ihr gerade eine Stelle als Respekt Coach*in angetreten und orientiert Euch noch im Feld oder das Thema interessiert Euch einfach.

Aus den bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen politischer Jugendbildung und Respekt Coaches ist die Idee entstanden, ein Informations- und Dialogformat zu entwickeln, um sich gegenseitig als mögliche Kooperationspartner*innen in der Primärprävention an Schulen kennenzulernen.

Dazu haben wir ein zweistündiges interaktives Programm und einen einstündigen offenen Austausch vorbereitet.

Themen im Programmteil sind:

  • Vorerfahrungen und Erwartungen zur politischen Bildung
  • Geschichtliche Hintergründe, Ansätze und Professionsverständnis politischer Bildung
  • Projektrahmen und Kooperationsmöglichkeiten für Respekt Coaches und politische Bildung

Wir, das sind sechs bundesweit agierende Träger der politischen Jugendbildung, die mit eigenen Projekten die primärpräventive Arbeit im Programm JMD Respekt Coaches begleiten und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden.

Im Einzelnen:

In der offenen Austauschrunde von ca. 12:00 bis 13:00 Uhr besteht die Möglichkeit, mit Vertreter*innen der einzelnen Projekte in Breakout-Rooms zu sprechen und sich weiter informieren zu lassen.

Um möglichst viel Interaktion zu ermöglichen, ist die Teilnehmendenzahl begrenzt. Wir bieten zwei alternative Termine an, zu denen Ihr Euch über die folgenden Links anmelden könnt:

2. Februar 2022 [Ausgebucht!]: https://www.adb.de/politischejugendbildung_3

8. Februar 2022 [Ausgebucht!]: https://www.adb.de/politischejugendbildung_4

Wir freuen uns auf Euch!

 

Ann-Kristin Beinlich (AKSB)

Lea Jaenicke / Stefanie Meyer (AdB)

Adriane Schmeil / Simone Albrecht (DVV)

Jakob Rosenow (et)

Klaus Gerhards (Arbeit und Leben)

Peter Buhrmann (Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum)

Das BMFSFJ bittet um Weitergabe von Informationen und Materialien zum Corona-Schutz für Kinder und Jugendliche!

Das Bundesministerium für Gesundheit hat zum Corona-Schutz bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere zur Impfkampagne für diese Altersgruppe, Materialien und Informationen zusammengestellt. Das BMFSFJ bittet um die Weitergabe an Multiplikator*innen in den Bereichen Schule, Jugendarbeit und Jugendbildung.

Gerne machen wir auf diese Materialien aufmerksam, die Sie hier herunterladen können. 

10. Dezember 2021: Einführung in die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation: Impulse für den Einsatz in der politischen Jugendbildung / Kollegialer Austausch im Rahmen der Online-Seminare für Respekt Coaches / JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg

In diesem Online-Workshop werden die zentralen Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) vermittelt. Die Teilnehmenden reflektieren das eigene Kommunikations- und Konfliktverhalten, und entwickeln Kompetenzen, um in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben und bedürfnisorientiert zu kommunizieren. Darüber hinaus soll ein Verständnis für wiederkehrende Dynamiken entwickelt werden, um frühzeitig Konfliktpotenzialen konstruktiv begegnen zu können. Anhand der Reflexion eigener Beispiele werden in der Gruppe Anregungen ausgetauscht, wie die GFK bei der Arbeit mit Schüler*Innen hilfreich sein und der Schulalltag sich dadurch positiv verändern kann. Es wird eine lebendige und praxisnahe Veranstaltung. Eine aktive Teilnahme ist erwünscht.

Referierende: Fanny Jouvenelle & Ricarda Schäfer / 9:00 bis 16:00 Uhr

8. Dezember 2021. Antimuslimischer Rassismus / Kollegialer Austausch im Rahmen der Online-Seminare für Respekt Coaches / JuRe-Standort Arbeit und Leben Niedersachsen

In einer interaktiven Inputphase wird in die Themenfelder Vorurteile und Stereotype eingeführt. Gemeinsam werden wir diskriminierende Bilder im Kopf reflektieren. Anhand eingereichter oder vorgefertigter Fallbeispiele wird das Themenfeld antimuslimischer Rassismus vertiefend behandelt. Ziel des interaktiven Online-Workshops ist es, den Teilnehmenden Raum für die Reflexion eigener Denkstrukturen zu geben und zu den Themen Diskriminierung, Vorurteile und antimuslimischer Rassismus zu sensibilisieren. Weiterhin soll

ein Ideen- und Gedankenaustausch zu Fallbeispielen aus dem Alltag eines Respekt Coaches ermöglicht werden, sodass die Teilnehmenden die Workshopinhalte in ihre Arbeit integrieren können.

Referierende: Gülay Olcay & Nadim Gleitsmann / 9:30 bis 16:30 Uhr

8./11. November 2021: Über Religion sprechen. Interreligiöser Dialog in Hamburg / WS an der GELUTEC BS 10 Hamburg /

JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg in Kooperation mit Frau Özer, Referentin von Young Visions e.V.

In Zusammenarbeit mit einem Religionslehrer entstand die Idee, ein Gruppenangebot zum Thema „Über Religion sprechen: Interreligiöser Dialog in Hamburg“ umzusetzen. Da ein friedliches vielfältiges Zusammenleben durch persönliche Begegnung gefördert werden kann, wird eine islamische Referentin der Jugend-AG innerhalb von Young Vision aus ihrer Arbeit erzählen und einen Raum für Fragen anbieten.

Im Workshop wird thematisiert werden, wie Angehörige unterschiedlicher Religionen in Hamburg zusammenleben und sich unterstützen. Formen interreligiöser Zusammenarbeit zwischen Vertreter*innen muslimischer, christlicher und jüdischer Gemeinden werden vorgestellt und herausgestrichen, wo z.B. in religiösen Schriften Gemeinsamkeiten bestehen. Die Schüler*innen erhalten die Gelegenheit, über ihren eigenen Bezug zu Religion und ihre Werte zu sprechen und nachzufragen, wie die Referentin ihre Religion lebt und was ihr wichtig ist. 

Die Begegnung soll dazu anregen, möglicherweise bestehenden Vorurteilen entgegen zu wirken und die Schüler*innen ermutigen, sich mit (religiöser) Vielfalt in Hamburg auseinanderzusetzen

29. Oktober 2021: „Wie wollen wir leben? Wie wollen wir reden? Wer bin ich? Was kann ich? Wo möchte ich hin?" / Dialog-Workshopreihe an der BS 02 Hannover /AWO Aqtivus Integrationscenter Hamburg & JuRe-Standorte Arbeit und Leben Hamburg und Niedersachsen

Die Dialog-Workshopreihe besteht aus sechs Termine á 150 Minuten. Während der Workshopreihe sollen die Teilnehmer*Innen ihre eigenen Lebensweisen und Identitäten in den Mittelpunkt stellen, um so die eigenen Denkweisen und mögliche Vorurteile zu reflektieren und zu überdenken. Es wird ein Bewusstsein für die Vielfalt innerhalb der Gruppe und für unterschiedliche Diskriminierungsformen geschaffen.

Die Teilnehmer*Innen gestalten den thematischen Rahmen partizipativ mit. Anhand einer thematischen Bedarfsanalyse wird mit unterschiedlichen verbalen und nonverbalen Methoden herausgefiltert, welche Themen im Interessenbereich der Teilnehmer*Innen liegen.

20. - 24. September 2021: Bericht von der Workshopwoche an der BBS Peine: Gedankenanstöße zur Identität & Emotionen.

Projektkooperation:

image00001Foto: © Asya OdabasiJugendmigrationsdienst im Quartier / Caritasverband f. d. LK Peine e.V.
Dominik Feer
JMDiQ / Caritasverband f. d. LK Peine e.V.
Pfingststr. 36
31226 Peine
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Jugend und Religion
Gülay Olcay
JuRe / Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben e.V.
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen Ost gGmbH
Heinrich-Nordhoff Straße 73-77
38440 Wolfsburg
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BBS Peine
Kathrin Dörhage
Schulsozialarbeiterin BBS Peine
Pelikanstraße 12
31228 Peine
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image00061Foto: © Asya OdabasiIn einer Workshopwoche (20.09 – 24.09.2021) wurden an je zwei Tagen die Themenfelder Identität und Emotionen mit zwei Schulklassen der BBS Peine behandelt. Am letzten Tag kamen beide Schulklassen zusammen und haben in einem Gallery Walk vorgestellt, was sie aus zwei Workshoptagen für sich gewonnen haben. Hierbei lag der Fokus vor allem auf Werten wie Familie oder Freundschaft und der intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und den eigenen Emotionen. Den Schüler*Innen wurde hier viel Zeit und Raum gelassen, damit sie sich und ihre Emotionen reflektieren können.

Die Schwerpunkte lagen auf folgenden Fragen:

  • Welche Werte sind für mich wichtig, welche Werte zeichnen mich aus?
  • Was ist meine Identität und was zeichnet diese aus?
  • Wie wichtig ist meine Stimme und wo kann ich diese äußern?
  • Wer ist der wichtigste Mensch in meinem Leben?
  • Welche Ziele möchte ich in meinem Leben erreichen und wie komme ich dahin?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, bereiteten die Projektkoordinator*Innen unter anderem mehrere Dialogrunden und Übungen vor. In gemeinsamen Gesprächen tauschten die Schüler*Innen persönliche Erfahrungen und Geschichten miteinander aus:

image00046Foto: © Asya OdabasiWer bin ich? Wie sah mein Werdegang bisher aus? Wohin möchte ich? Diese Fragen führten zu sehr interessanten und anregenden Gesprächen, da die Schüler*Innen sehr offen und emotional hierauf reagierten. Die Methoden zwischendurch dienten zur Entspannung und luden zur Bewegung ein. Die eigenständige Organisation zur Gruppenarbeit und die anschließenden Präsentationen der Ergebnisse boten die Möglichkeit aus verschiedenen Perspektiven auf Werte wie Familie, Freundschaft, Liebe zu blicken. Ein Highlight der Workshopwoche war die Begegnung beider Schulklassen am letzten Tag der Workshopwoche. Hier waren die Schüler*Innen dazu eingeladen die Ergebnisse und Erkenntnisse der gesamten Woche zu reflektieren. Beim letzten gemeinsamen Mittagessen und Fotoshooting hatten die Schüler*Innen Zeit sich etwas näher kennenzulernen und nach mehreren intensiven und spannenden Workshop-Tagen, etwas zu entspannen.

28. Oktober 2021: Frauenbilder im Nahen Osten und in Deutschland

Online-Workshop für Multiplikator*innen / JuRe-Standorte Arbeit und Leben in Bayern und Thüringen

Frauenbilder im Nahen Osten und DeutschlandDer Workshop thematisiert Frauenbilder und Frauenrechte in Deutschland und dem Nahen Osten und geht z.B. Fragen nach Wahrnehmungsmustern und Reaktionsweisen nach.

Mehr dazu und Anmeldemöglichkeit im pdfFlyer, den es hier zum Download gibt.

Infomove: "JuRe - Das Projekt 2021"

Im Infomove stellen wir Themen, Angebote und Organisatorisches zum Projekt JuRe vor.

Ab sofort: Anmeldung zum JuRe-Fachtag 2021 digital „Lasst uns nicht nur reden! Partizipation als gewagte Prävention“, 3./4. November 2021

Der diesjährige JuRe-Fachtag beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten von Schü-ler*innenpartizipation. Es geht um Bedingungen, Behinderungen und Erfahrungen von gelungener und misslungener Partizipation Jugendlicher in schulischen Kontexten und darüber hinaus. Zudem soll Schüler*innenpartizipation unter dem Präventionsaspekt reflektiert und diskutiert werden.

Das Programm mit Anmeldemöglichkeit gibt es hier als PDF zum Download.

Direkt zur Anmeldung: 

jure fachtag 2021 qr code

https://eveeno.com/279214280

6. + 24. September 2021: Projekttag „Kennenlernen der Vielfalt unserer Klasse“/ BSZ Grimma + BSZ Dienstleistung u. Gestaltung Dresden / JuRe-Standort Arbeit und Leben Sachsen

Der Projekttag dient dem gegenseitigen Kennenlernen der Schüler*innen und fördert die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität. Dabei verdeutlicht das Angebot die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft sowie die Bedeutung der Grundlagen des demokratischen Miteinanders. Durch Gespräche mit Peers und mithilfe einer auf Augenhöhe gestalteten Moderation werden die Schüler*innen dazu angeregt, eigene Standpunkte zum Leben in Deutschland zu entwickeln und diese selbstbewusst innerhalb der Gruppe zu vertreten. Hierbei erleben sie vielfältige Möglichkeiten demokratischer Beteiligung und selbstbestimmter Teilhabe.

Weitere Angebote von Arbeit und Leben Sachsen im Rahmen des Vorhabens „Jugend und Religion“ finden sie hier. [Flyer zum Downloaden]

18. Oktober 2021: Empowerment-Workshops für das Teambuilding / BBS 1 Stade / JuRe-Standort Arbeit und Leben Niedersachsen

Teilnehmende des drei-tägigen Workshops sind Schüler*innen einer Berufseinstiegsklasse der Berufe Gastro und Körperpflege. Thematische Schwerpunkte des Workshops sind Migration und Diskriminierung, da die Schüler*innen hiermit in ihrem Alltag häufig konfrontiert sind. Ziele sind Räume für einen dialogischen Austausch zu schaffen und die Teilnehmer*innen im Hinblick auf die beiden Themen- und Problembereiche zu empowern. Ein Teil des Workshops besteht aus künstlerisch-musikalischen Methoden, mit deren Hilfe die Teilnehmer*innen die Gelegenheit erhalten, einen persönlichen Raptext zu verfassen.

Oktober 2021: Konzept-Workshop für Respekt Coaches „WER HÄTTE DAS GEDACHT? Frauenrechte in Europa und im Nahen Osten“

Zum Thema Frauenrechte haben die beiden JuRe-Koordinatorinnen in Bayern und Thüringen einen Workshop für Respekt Coaches konzipiert, der im Oktober 2021 als Online-Workshop mit dem Tool Gathertown durchgeführt wird. Zentral ist die Auseinandersetzung mit der Diskriminierung von Frauen und mit Frauenrechten in Deutschland und dem Nahen Osten. Der Workshop geht verschiedenen Fragen nach: „Wie nehme ich die Stellung von Frauen und Mädchen in Deutschland und im Nahen Ostens wahr?“, „Was bedeutet es beispielsweise für meine Wahrnehmung, wenn eine Frau / ein Mädchen ein Kopftuch trägt?“, „Wie kann ich gegenseitigen Vorurteilen begegnen und in meiner Arbeit thematisieren?“

29. September 2021: Online Fachaustausch KJP JuRe meets Jubis: Politische Bildung und Radikalisierungsprävention. Eine Verhältnisbestimmung in Theorie und Praxis

Zum dritten Mal findet ein Fachaustausch zwischen JuRe-Koordinator*innen und Jugendbildungsreferent*innen im KJP statt. Er dient dem innerverbandlichen Wissenstransfer im Bereich der politischen Jugendbildung. Raphaela Schlicht-Schmälzle hat gemeinsam mit Kolleg*innen einen Beitrag zum Verhältnis von politischer Bildung und Radikalisierungsprävention 2021 veröffentlicht, der den Impuls für das diesjährige Fachthema gegeben hat.

September 2021: Verleihung des Innovationspreises Weiterbildung 2021 des Freistaates Sachsen – 3. Preis für das Projekt JuRe / Arbeit und Leben Sachsen

Zum zwanzigsten Mal verleiht der Freistaat Sachsen den Innovationspreis Weiterbildung. In diesem Jahr zählt auch Arbeit und Leben Sachsen mit dem Projekt JuRe zu den Preisträgern. Wir freuen uns über die Anerkennung des Projektes JuRe und der Arbeit des JuRe-Koordinators Steffen Rohkohl, Arbeit und Leben Sachsen. Weitere Informationen zum sächsischen Innovationspreis Weiterbildung findet Ihr hier: https://www.weiterbildung.sachsen.de/140.htm

21. September 2021: Wertschätzende Kommunikation: Einführung in die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation - Impulse für den Einsatz in der politischen Jugendbildung

Der Workshop vermittelt die Haltung, die Grundannahmen und die 4 Schritte-Methode der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach M. B. Rosenberg. Ziel ist es in Konflikten so zu kommunizieren, dass die Situation entschärft werden kann und gemeinsam Lösungen, die auf Rücksichtnahme und Respekt basieren, in einer Gruppe greifbar werden.

Der Workshop ist lebendig und praxisnah aufgebaut. Eine aktive Teilnahme ist erwünscht.

20. - 24. September 2021: Workshopreihe „Identität und Emotionen“ – in Kooperation mit JMD Caritasverband Peine) / BBS Peine / JuRe Standort Arbeit und Leben Niedersachsen

Die Workshopreihe „Identität & Emotionen“ wird mit zwei Schulklassen durchgeführt. Im Themenblock „Identität“ soll es um die Werte gehen, die den Schüler*innen wichtig sind und die ihre Identitäten auszeichnen. Der Schwerpunkt „Emotionen“ wird von wichtigen Zielen im Leben der Jugendlichen ausgehen und sich mit den damit verbundenen Emotionen beschäftigen. Das Ziel des Workshops ist, den Jugendlichen Raum zu geben, sich mit persönlichen Fragen und Erfahrungen auseinandersetzen. Somit soll die Workshop-Reihe die Jugendlichen nach der herausfordernden Lockdown Phase stärken und ihnen helfen, in den Schulalltag zurückzufinden.

September – 10. Oktober 2021: GEBOREN IN AUSCHWITZ – JuRe-Ausstellungs-Exkursionen von Arbeit und Leben Thüringen

Nur 750 Kinder und Jugendliche konnten am 27. Januar 1945 in Auschwitz befreit werden. Die meisten waren 14 Jahre und jünger. Darunter waren 60 Neugeborene, von denen mehrere kurze Zeit später an den Folgen von Auschwitz starben.

Zehn waren bereit Auskunft zu geben. Der Autor und Dokumentarist Alwin Meyer konnte ihr Vertrauen gewinnen und erzählt mit berührenden Worten, Dokumenten und Fotografien die Geschichte ihrer Geburt, ihres Überlebens und des Lebens danach.

7./8. September 2021: Online Info-Lounge: Politische Bildung. Ein Angebot für Respekt Coaches – 10:00 bis 13:00 Uhr, Veranstalter: GEMINI (Gemeinsame Initiative der Träger der politischen Jugendbildung im Bundesausschuss Politische Bildung)

Was ist eigentlich politische Jugendbildung, was macht sie und wie passt sie zur Arbeit der JMD Respekt Coaches? Zu diesen Fragen möchten wir uns mit Euch in einem neuen Format austauschen und laden zur ersten ONLINE INFO-LOUNGE: POLITISCHE JUGENDBILDUNG ein.

1. Juli 2021: Neue JuRe-Koordinatorin in Hamburg, Fanny Jouvenelle

Die Kollegin Fanny Jouvenelle von Arbeit und Leben Hamburg übernimmt als Koordinatorin das Projekt JuRe bis Anfang Oktober, nachdem Ilona Berntien in den Mutterschutz gegangen ist. Wir freuen uns, sie im JuRe-Team begrüßen zu können und werden Fanny im nächsten Newsletter etwas ausführlicher vorstellen.

Zu erreichen ist Fanny Jouvenelle ab dem 05.07.2021 unter der Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

29. Juni 2021: Das Bundesministerium informiert über zusätzliche Stellen im Programm „Respekt Coaches“ und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung

Das BMFSFJ hat über den Aufwuchs von 105 neuen Stellen und 15 Millionen Euro mehr im Programm „Respekt Coaches“ informiert. Damit umfasst das Programm 151 Vollzeitstellen, die an allen weiterführenden Schulen ab der Klasse fünf tätig werden. Die Förderung in Höhe von 36 Millionen Euro jährlich stehe bis 2024  zur Verfügung.

Außerdem wurden zentrale Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms von Staatssekretärin Juliane Seifert vorgestellt. Demnach habe das Programm, das über eine hohe Akzeptanz bei den beteiligten Schulen verfüge, u.a. positive Auswirkungen auf das Klassenklima.  Der primärpräventive Ansatz des Programms beziehe sich auf religiösen und politischen Extremismus sowie Rassismus und Menschenfeindlichkeit.

30. Juni 2021:Vernetzt? Verstrickt? Verloren? – Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien, JuRe-Broschüre 2021 (PDF)

Die JuRe-Broschüre 2021 enthält Beiträge der Referent*innen vom JuRe-Fachtag 2020 digital. Auch auf diesem Weg wollen wir uns am Fachdiskurs zum Thema „Meinungsbildung und digitale Medien“ beteiligen. Die Entwicklungen seit dem Fachtag im November 2020, unterstreichen die Bedeutung der Thematik. So wurde zum Beispiel vor Kurzem bekannt, dass führende Epidemiolog*innen und Influencer*innen aufgefordert wurden gegen Bezahlung Fake News über einen bestimmten Impfstoff zu verbreiten. Die Stärkung kritischer Medienkompetenz von Jugendlichen gehört zu den aktuellen Herausforderungen der politischen Jugendbildung und ihrer Kooperationspartner*innen.

15. + 17. Juni 2021: Gewaltfreie Kommunikation – 2 Workshops mit dem Berufsschulzentrum München / JuRe-Standort Arbeit und Leben in Bayern

Manchmal brennt uns etwas auf der Seele. Auch wenn es schwerfällt, wollen wir es unbedingt ansprechen. Doch kaum haben wir einen Satz gesagt geht unser Gegenüber auf Abstand, in Verteidigung oder zum Gegenangriff über. Dies führt oft zu einem “Schlagabtausch“, den wir so nicht wollten. Es gelingt uns irgendwie nicht, unsere gute Absicht zu transportieren. Distanz und Frustration sind die Folge. In diesem Workshop werden die Schüler*innen lernen, wie sie ihre gute Absicht so kommunizieren, dass ihr/e Gesprächspartner/in zuhört, offenbleibt und sie sich auf Augenhöhe austauschen können über das, was beiden wirklich wichtig ist.

14./15. Juli 2021: Bildmachen – Online-Workshops mit dem Berufsschulzentrum München / JuRe-Standort Arbeit und Leben in Bayern

In diesem Workshop wird die kritische Medienkompetenz von Jugendlichen im Umgang mit rassistischen und diskriminierenden Inhalten angesprochen. Dabei werden alternative Zugänge und Perspektiven zu lebensweltbezogenen Fragen aufgezeigt. In diesen Workshops lernen die Schüler*innen, wie sie den Hetzern den Raum nehmen können.

11./12. Juni 2021: Multiplikator*innenschulung „Traumasensibilität nach extremistischen Gewalttaten in der politischen Bildung stärken“ / Evangelische Akademie Frankfurt u. JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

Aufgrund von Flucht-, Terror-, Bürgerkriegs- oder Rassismus-Erfahrungen von Teilnehmenden besteht der Bedarf, sich mit dem Komplex Trauma und den verschiedenen Ebenen der Folgen traumatischer Erfahrungen im Kontext politischer Bildungsarbeit auseinanderzusetzen. Mehr Infos im Flyer… [Flyer Download]

11. + 18. Juni 2021: STÄRKEN - Persönlichkeitsstärkung, Demokratieförderung, Stärkung der Akzeptanz weltanschaulicher Vielfalt –4 Präsenz-Workshops mit dem Technischen Berufskolleg Solingen / JuRe-Standort Arbeit und Leben NRW

In diesem Workshop arbeiten die Schüler*innen an ihrer Biografie und an den Werten, die sie mit ihrem Leben und ihrem Verständnis von interkulturellem und interreligiösem Zusammenleben verbinden. Es geht dabei um die Fragen: "Woran glaube ich?", "Was erhoffe ich mir?" und "Wie kann ich mich dafür einsetzen?". Der Workshop unterstützt durch seine Methoden und moderierten Räume die Schüler*innen bei den Diskussionen und Konflikten um diese Fragen und möchte sie bestärken, bestehende Meinungsverschiedenheiten auszuhalten und neue Perspektiven einzunehmen.

8. Juni 2021: Online-Workshop für Fachkräfte „Einfache Sprache – So erreichst Du alle! / JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg. (ausgebucht)

Du bietest Workshops in sprachlich heterogenen Gruppen an? Einfache Sprache hilft Dir dabei, für ALLE verständlich zu sprechen und zu schreiben. Mehr Infos zum Workshop findest Du im Flyer (Download als PDF). Da der zweite Workshop schon ausgebucht ist, wir aber gerne bei Bedarf weitere Angebote bereitstellen wollen, bitten wir um Interessensbekundung per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

20. Mai 2021: Hybrid-Workshop „Wie will ich (zusammen)leben?“, Elly-Heuss-Knapp-Schule, Berufskolleg der Stadt Düsseldorf, JuRe-Standort Arbeit und Leben NRW

Religiöse Inhalte und Praxen werden unterschiedlich ausgelegt und gelebt. Für viele sind sie orientierend. Doch die einen gehen “flexibel“ mit ihnen um, für andere sind sie eindeutig. In welchen Bereichen des Lebens spielen Weltanschauungen für die Schüler*innen eine orientierende oder reglementierende Rolle? Welche Regeln gelten dabei für sie? In diesem Workshop sollen die Schüler*innen die Sichtweisen der jeweils anderen kennenlernen und darin gestärkt werden, Differenzen zur eigenen Position auszuhalten und zu akzeptieren.

11. Mai 2021: Einfache Sprache – so erreichst Du alle!

Online-Workshop (Zoom) für Multiplikator*innen, 10:00 bis 15:00 Uhr /JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg

Du bietest Workshops in sprachlich heterogenen Gruppen an? Einfache Sprache hilft Dir dabei, für ALLE verständlich zu sprechen und zu schreiben.

11. Mai 2021: Ich erklär mir die Welt wie sie mir gefällt – Umgang mit Verschwörungserzählungen im Kontext Corona (Schwerpunkt Berufsschule) / Online-Workshop der Fach- und Koordinierungsstelle JMD Respekt Coaches / 9:00 – 12:00 Uhr

In diesem Online-Seminar werden grundlegende Kompetenzen zum Umgang mit Verschwörungserzählungen im Berufsschulkontext vermittelt. Neben theoretischem Wissen über den Aufbau, die Inhalte und Verbreitung sowie die Funktionsweisen von Verschwörungserzählungen, geht es auch um die speziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf (Berufs)Schüler*innen und Schüler sowie um die Frage, welche Funktionen Verschwörungserzählungen für diese haben können. Auf der Handlungsseite werden sowohl Möglichkeiten für ein akutes Eingreifen, als auch Präventionsstrategien vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Referentin: Nora Schrimpf // JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

7. Mai 2021: „Me, Myself and I im Kontext von Rassismus“ – Workshop an der BWS Hofheim, JuRe Standort Arbeit und Leben Hessen

Im Rahmen des Workshops setzten wir einen identitätsbezogenen Schwerpunkt, um uns dem Thema Rassismus anzunähern. Was bedeutet Identität und wie  funktionieren in diesem Kontext Zuschreibungen? Was hat das Thema mit Vorurteilen und Diskriminierung zu tun?

Der Workshop ist explizit Ressourcen-orientiert und soll die Jugendlichen dazu empowern, einen positiven Bezug zu ihrer individuellen Geschichte zu stärken und Kontinuität zu setzten.

5. Mai 2021: Projekttag „Props gehen raus an ... – Respekt kriegen und geben. Alles nur eine Frage der Perspektive?", BSZ Friedrich Siemens Pirna, JuRe-Standort Arbeit und Leben Sachsen

Perspektivenübernahme ist die Fähigkeit, sich in eine andere Person hineinzuversetzen und die Welt aus deren Blickwinkel zu betrachten. Im besten Fall führt sie zu einer hohen Wahrnehmung von Ähnlichkeit, Identifikation und Empathie mit anderen Personen außerhalb der eigenen sozialen Gruppe. Demnach kann eine gelungene Perspektivenübernahme zur Reduktion von Vorurteilen, Stereotypen und sozialer Aggression beitragen. Zusammen mit Schüler*innen des Berufsschulzentrums in Pirna begeben wir uns auf den Sportplatz und verbinden Methoden der Perspektivenübernahme mit Sport und interaktiven Spielen. In diesem Sinne "Sport frei!". 

4. Mai 2021: „Leben nach Hanau“ - Ein Gesprächsworkshop zu Auswirkungen des Anschlags auf das Zusammenleben und auf gesellschaftliche Zugehörigkeit angesichts bleibender Gefahr rechten Terrors, BWS Hofheim, JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

Wir möchten mit Schüler*innen darüber ins Gespräch kommen, welche Folgen der 19. Februar in Hanau gesellschaftlich und für sie persönlich hatte. Es wird ein Raum eröffnet, in dem auf Basis der Menschenrechte Vorstellungen und Forderungen für ein gleichberechtigtes Leben formuliert werden können.

3. Mai 2021: Mädchen, Junge, Divers… Online-Workshop zu Geschlechteridentitäten und Sexismus, BS Am Gradierwerk Bad Nauheim, JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

Der Workshop dreht sich um einen ganz zentralen Teil unserer aller Identitäten: das Geschlecht. Von Beginn an wachsen wir mit bestimmten Vorstellungen und Anforderungen an unsere Geschlechterrollen auf und werden mit vielen Klischees und Vorurteilen konfrontiert. Was ist typisch männlich oder typisch weiblich, was wird von mir erwartet, wie ich als Mann oder Frau zu sein habe…? Doch was ist, wenn ich nicht in eine eindeutige Kategorie passe oder mich nicht mit den typischen Bildern identifizieren kann?
Wir setzen uns mit der Bedeutung geschlechtlicher (Rollen-)Anforderungen und möglichen Konsequenzen, die diese für uns haben können, auseinander und öffnen den Raum die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten kennenzulernen. Wir zeigen auf, in welchem Zusammenhang diese mit Sexismus stehen und sensibilisieren für eine Betroffenheitsperspektive. Am Ende des Workshops werden wir in einen Austausch über eigene Erfahrungen kommen und uns gemeinsam Handlungsoptionen im Umgang mit Sexismus erarbeiten.

Konzept-Workshop „Methoden zur Perspektivübernahme in Konflikten“ digital, Kooperation mit der Diakonie Pirna, JuRe-Standort Arbeit und Leben Sachsen

Zusammen mit Sozialpädagogischen Mitarbeiter*innen der Diakonie Pirna und einem erfahrenen Teamer von ARBEIT UND LEBEN Sachsen wird ein Veranstaltungskonzept für einen Projekttag entwickelt, der Methoden der Perspektivenübernahme mit Sport und interaktiven Spielen verbindet. 

19./20. April 2021: Über Religion sprechen – muss das sein? Warum Religion Bestandteil politischer Jugendbildung ist.

Online-Workshops (Zoom) für Multiplikator*innen, jeweils 10:00 bis 12:00 Uhr / JuRe-Standorte Arbeit und Leben Hamburg u. NRW

Religion spielt in vielen Schulklassen keine offensichtliche Rolle. Doch das täuscht.

29. März 2021: JuRe-Broschüre „Digitale Räume öffnen und gestalten. Einstieg in die digitale politische Bildungsarbeit“ veröffentlicht

Irgendwann wäre innerhalb des JuRe Projektes ohnehin der Zeitpunkt gekommen, an dem wir uns mit digitalen Bildungsräumen beschäftigt hätten.

08. März 2021: Welt voller Werte. Online-Workshop mit dem BSZ München, JuRe-Hotspot Arbeit und Leben in Bayern

In diesem Workshop wurden unterschiedliche Wertvorstellungen mit den Schüler*innen besprochen.

Durch interaktive Aufgaben haben sie ihre eigenen Wertvorstellungen reflektiert und in Bezug zu denen anderer Menschen setzen können.

Impulsfragen des Workshops waren:

  • Wer bin ich?
  • Was sind Werte? Im Alltag und im beruflichen Kontext.
  • Welchen Einfluss haben Wertvorstellungen auf Erfolg oder Misserfolg?

Ziel des Workshops ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Auswirkungen meine Werte auf mich, meine Entscheidungen und meine Mitmenschen haben.

22. März 2021: Online-Vernetzungstreffen der politischen Jungendbildung und der JMD Respekt Coaches in Niedersachsen

Die Respekt Coaches und die Akteur*innen der Politischen Jugendbildung in Niedersachsen, Hamburg und Bremen treffen sich zweimal jährlich zu einem Erfahrungsaustausch, um neue Ideen und Kooperationen auszuloten.

Im Mittelpunkt des ersten Treffens in diesem Jahr sollen Dialogformate mit Jugendlichen im Mittelpunkt stehen. Aktuell für die Reflexion über Corona in der Lebenswelt der Jugendlichen, die alle in der nächsten Zeit sicherlich noch stark beschäftigen wird, bieten sich solche offenen, dialogischen Formate an.

Gülay Olcay, die im Projekt JuRe (Arbeit und Leben) arbeitet und langjährige Erfahrungen aus „Dialog macht Schule“ mitbringt, wird einen Impuls zu dialogischen Formaten in der Arbeit mit Schüler*innen geben.

Anschließend soll eine Diskussion in gemischten Gruppen, über Erfahrungen mit dialogischen Formaten und zu Umsetzungsmöglichkeiten im laufenden Jahr, stattfinden.

Die Verantwortlichen nehmen gerne Diskussionsanliegen in ihre Planungen für das Treffen mit auf. Anmeldungen per E-Mail bis zum 18.03.2021 bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!