Jugend und Religion (JuRe)

Politische Jugendbildung an Berufsschulen

Ein Projekt des Bundesarbeitskreises ARBEIT UND LEBEN DGB/VHS e.V.
in Kooperation mit den Landesorganisationen
AL in Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen

Aktuell

Nach nunmehr zwei Monaten Lockdown durch das Corona-Virus haben wir uns im JuRe-Team auf die veränderte Situation eingestellt. Wir bieten digitale Konzept-Workshops für Respekt Coaches und digitale Workshops als Gruppenangebote für Berufsschüler*innen an.

Um in Kontakt zu bleiben und sich fachlich auszutauschen, haben wir einen Newsletter entwickelt, der in diesen Tagen erstmals erscheint und auf dieser Website abonniert werden kann.

Wir haben außerdem unsere Website umgestaltet und erweitert. So wollen wir Euch in der Rubrik „Profile“ Menschen vorstellen, die mit JuRe verbunden sind: Mitglieder des JuRe-Teams, Respekt Coaches, Berufsschüler*innen, Expert*innen und andere spannende Menschen.

Juli / August: Beginn einer Reihe von Expertise- und Konzept-Workshops zum Thema „Podcasts als Medium in der Präventionsarbeit mit Schüler*innen“, JuRe-Gesamtkoordination BAK AL

Nach dem Fachinput von Nele Heise (Hamburg) bei der ViKo des JuRe-Teams am 3. Juni 2020 planen wir das Thema auszuweiten. Wir werden verschiedene Online-Workshops für Respekt Coaches und andere Fachkräfte im Projektbereich anbieten, wie Podcasts mit Berufsschüler*innen entwickelt und umgesetzt werden können. 

Bei Interesse an den geplanten Veranstaltungen gerne an Klaus Gerhards, JuRe-Gesamtkoordination wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

30. Juni / 2. Juli: 11.00 – 13.00 Uhr Info-Online-Seminar „Covid-19 und Fake News“

Am 30. Juni und 2. Juli 2020 von jeweils 11.00 – 13.00 Uhr geben die zwei JuRe-HotSpot-Koordinator*innen Ruba Aburas (AL Bayern) und Steffen Rohkohl (AL Sachsen) Informationen über deutsch- und arabischsprachige Quellen von Fake News. Mit diesem Bildungsangebot richten sie sich an die Respekt Coaches von der Fachstelle JMD Respekt Coaches, Berlin.

Kontakt: Ruba Aburas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Steffen Rohkohl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

29. Juni: Online-Seminar „‘Nah dran‘ an Jugendlichen – Präventionsarbeit unter den Bedingungen des ‚Distanzlernens‘“, JuRe-HotSpot AL Niedersachsen

AL Niedersachsen, die Evangelische Akademie Loccum und das St. Jakobushaus führen am 29. Juni 2020 das Online-Seminar „‘Nah dran‘ an Jugendlichen – Präventionsarbeit unter den Bedingungen des ‚Distanzlernens‘“ gemeinsam durch. Es richtet sich an Respekt Coaches und politische Bildner*innen aus Niedersachsen, Hamburg und Bremen, um wichtige Impulse für die zukünftige (digitale) Arbeit zu geben. Folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:

  • Mit welchen (niedrigschwelligen) Angeboten können wir in Kontakt mit den Jugendlichen treten?
  • Wie können wir unsere Arbeit unter den derzeitigen Bedingungen chancengerecht gestalten? Wie können wir inklusiv (und nicht exklusiv) arbeiten?
  • Welche Ideen und Angebote gibt es, bestehende Ungleichheiten nicht noch weiter zu verschärfen?
  • Sind Online-Angebote die richtige, einzige Antwort?

Für die Veranstaltung konnte Angela Khosla-Baryalei als Referentin gewonnen werden. Sie ist Diversity-Trainerin, Lehrerin und Mitarbeiterin im Projekt des Hessischen Kultusministeriums „Gewaltprävention und Demokratielernen“ (GuD).

Weitere Infos erteilt Gülay Olcay (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

15. Juni: Online-Seminar „Corona und Fake News“ für Hamburger Schüler*innen, JuRe-HotSpots AL Hamburg und AL NRW

Das Erfordernis, politische Jugendbildungsformate in den digitalen Raum zu verlagern, eröffnet auch neue Möglichkeiten der (internen) Zusammenarbeit: So führen die JuRe-Koordinatorinnen Saskia Spath (AL Hamburg) und Sonja Lüddecke (AL NRW) gemeinsam als Workshop-Team das Online-Seminar „Corona und Fake News“ für Schüler*innen einer Hamburger Berufsschule durch.

Kontakt: Saskia Spath (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

3. Juni: Fachinput von Nele Heise zum Thema „Podcasts und politische Jugendbildung“

Zu unserer 10. JuRe-Videokonferenz 2020 luden wir Nele Heise zu einem Fachinput zum Thema „Podcasts und politische Jugendbildung“ ein. Nele Heise ist freie Medienwissenschaftlerin, Referentin und Beraterin aus Hamburg.

Wir wollten uns ein Bild davon machen, was es braucht, um Podcasts als pädagogisches Medium im Projekt JuRe einzusetzen.

Einige Inhalte des Austauschs in Stichworten:

  • Podcasts sind Sammlungen / Reihen von Audiodateien, die man i.d.R. abonnieren kann
  • Sie haben eine riesige Bandbreite an Themen (Comedy, Ratgeber, Prominente führen Interviews, Tagesgeschehen, True Crime, Nachrichtenpodcast, Corona-Update, Wissenschaftskommunikation)
  • Podcasts thematisieren auch gesellschaftlich-relevante Themen, wie Rassismus oder Gleichstellung
  • Podcast-Suchmaschine: https://fyyd.de
  • ARD/ZDF Onlinestudie von 2019: Ca. 12 Mio. Menschen nutzen gelegentlich Podcasts
  • Wichtige Tools für die medienpädagogische Arbeit mit Audios und Podcasts im Überblick: https://clearingstellemedienkompetenz.de/medienpaedagogik-projekte.html
  • Konzeptentwicklung notwendig
  • Länge: 15-60 Minuten
  • regelmäßig Inhalte online stellen

Tipps für die Arbeit mit Jugendlichen:

  • Jugendliche selbständig arbeiten lassen
  • Ihnen aber eine technische Einweisung geben

2. Juni: Teilnahme an einem Actionbound-Online-Seminar, JuRe-HotSpots AL NRW, AL Hessen und AL Niedersachsen

Die JuRe-Koordinatorinnen Sonja Lüddecke (AL NRW), Nora Schrimpf (AL Hessen) und Gülay Olcay (AL Niedersachsen) nahmen an einem Online-Seminar zur Erstellung und Durchführung von Actionbounds, also digitalen Schnitzeljagden und Handy-Rallyes, teil. Das Online-Seminar vermittelte die grundlegenden Anwendungen und bot einen hohen Praxisbezug. Für die Arbeit an Berufsschulen empfiehlt sich die Verwendung auf dem Handy und die Integration in Präsenzveranstaltungen.

Sonja Lüddecke, Nora Schrimpf und Gülay Olcay planen mithilfe eines Actionbounds die Methode „Die ideale Stadt“ aus dem Workshop-Konzept „STÄRKEN“ für Berufsschulklassen umzusetzen.

Kontakt: Sonja Lüddecke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), Nora Schrimpf (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Gülay Olcay (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

2. Juni: Konzept-Online-Seminar „Corona und Fake News“ von den JuRe-HotSpots AL in Bayern, AL Sachsen und AL Thüringen

Am 2. Juni 2020 führten die JuRe-Koordinator*innen Ruba Aburas, Steffen Rohkohl und Katja Nonn ein Online-Seminar zu „Corona und Fake News“ durch, an dem 12 Interessierte, hauptsächlich Respekt Coaches, teilnahmen. Neben den vermittelten Inhalten stießen auch die eingesetzten Online-Tools Kahoot und Mentimeter auf positive Resonanz bei den Teilnehmenden.

Quintessenz für Gruppenangebote: Für die Durchführung in Schulklassen empfiehlt sich die Nutzung eines digitalen Whiteboards und die Verwendung einfacherer Sprache.

Das Konzept-Online-Seminar fand bereits zum zweiten Mal statt. Das Konzept wurde optimiert und die Überarbeitungen wurden von den Teilnehmenden positiv bewertet.

Bei Interesse an näheren Informationen stehen gerne zur Verfügung:

Ruba Aburas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Steffen Rohkohl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Feier zum Gedenken an Abdal Musa (6. – 7. Juni 2020)

Abdal Musa Sultan ve Kaygusuz AbdalAbdal Musa Sultan ve Kaygusuz Abdal
Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Abdal_Musa#/media/Datei:Abdal_Musa_Sultan_ve_Kaygusuz_Abdal.jpg
Das Alevitentum und seine Anfänge liegen zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Die alevitische Glaubensgemeinschaft ist geprägt von verschiedenen religiösen Strömungen, u.a. des Sufismus, der auch als islamische Mystik bezeichnet wird. Eine prägende Persönlichkeit innerhalb der islamischen Mystik und des Alevitentums war der sufistische Gelehrte Haci Bektas Veli, der von 1209 bis 1295 in Nishabur, dem heutigen Iran, lebte.

Die jährlich am ersten Juni-Wochenende stattfindenden Gedenktage sind Abdal Musa, einem Schüler Haci Bektas Velis, gewidmet. Abdal Musa wurde in der Stadt Khoy, im heutigen Iran, geboren und nahm bei der Verbreitung des Alevitentums in der Türkei eine wichtige Rolle ein.

Abdal Musa war ein Geistlicher, der von der alevitischen Community u.a. wegen seiner Erneuerungen der alevitischen Gebetspraxis und -lehre verehrt wird. Zudem war er ein Verfasser von lebensfrohen Gedichten. Auch Sagen ranken sich um seine Person. So z.B., dass er den Lauf des Wassers beeinflussen konnte. Alevit*innen sahen in Abdal Musa einen Menschen mit besonderen Kräften. Ein Gottesdienst, der ihm zu Ehren gefeiert wird, bildet auch heute noch den Höhepunkt der Feierlichkeiten um Abdal Musa in den alevitischen Gemeinden.

Quellen zu diesem Beitrag:

https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/20191463_kalender_2020_gesamtansichtweb-pdf.pdf

https://www.mdr.de/religion/religion/interreligioeser-kalender-juni-zwanzig100.html#sprung1

04.06.2020, Online-Seminar der AKSB: Corona: „ein gefundenes Fressen“ für Extremisten?

Medienbildung – politisch und digital.

Nähere Informationen, die Ausschreibung und online-Anmeldung auf der Website AKSB unter der Überschrift „Digital 2020“: https://www.aksb.de.

Allgemein

JuRe – das Kürzel für unser Vorhaben „Jugend und Religion. Politische Jugendbildung an Berufsschulen“ steht für ein besonderes Angebot der politischen Jugendbildung von ARBEIT UND LEBEN. Es geht um den Umgang mit Vielfalt und Diversität in den Lebenswelten junger Berufsschülerinnen und -schüler.

Im Mittelpunkt stehen die Aspekte Zusammenleben, Demokratie, Weltanschauungen und Religionen. Durch Begegnungen, Meinungsaustausch, methodisches Arbeiten und Reflexion wollen wir zur politischen Meinungsbildung und zu einem respektvollen Umgang mit Verschiedenheiten und Andersartigkeiten im kleinen wie großen sozialen Miteinander beitragen. Hierbei setzten wir uns kritisch mit Phänomenen wie Hate Speech, Hasskriminalität oder religiös begründeten Ausgrenzungen, Diskriminierungen und Radikalisierungen an Berufsschulen auseinander.

Als politische Jugendbildner*innen von ARBEIT UND LEBEN arbeiten wir eng in einer Präventionspartnerschaft mit den „Respekt Coaches“ der Jugendmigrationsdienste an Berufsschulen zusammen. Wir bieten Konzepte, Methoden und Formate der politischen Jugendbildung zum Teambuilding in diversen Gruppen, zur Demokratievermittlung und zum Empowerment der Berufsschülerinnen und -schüler. Diese vermitteln wir gerne in Fortbildungsseminaren und Workshops. Außerdem setzen wir Gruppenangebote und Formate an Berufsschulen um.

Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN wird mit JuRe im Rahmen des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) seit März 2018 gefördert. Mit der Expertise in den Bereichen politische Jugendbildung, Ausbildungs- und Arbeitswelt positioniert sich ARBEIT UND LEBEN hiermit ganz bewusst an Berufsschulen (PrEB)“.

Strukturelle Ziele von JuRe

  • Aufbau von sieben regionalen Fach-HotSpots in Landesarbeitsgemeinschaften AL
  • Sammlung und Aufbereitung von Informationen und Expertise zum Themenfeld
  • Entwicklung und Umsetzung präventiver Konzepte und Angebote der politischen Jugendbildung für das Praxisfeld
  • Vernetzung und Kooperationen mit den Jugendmigrationsdiensten und der Schulsozialarbeit vor Ort
  • Zusammenarbeit mit berufsbildenden Schulen

Inhaltliche Ziele von JuRe

  • die Auseinandersetzung mit religiöser Diversität in einer Zuwanderungsgesellschaft, ihren Chancen und Herausforderungen
  • Religion und (sozio-kulturelle) Identität
  • die Beschäftigung mit radikalisierten Erscheinungsformen und Strukturen religiöser Bewegungen und Gruppen
  • Alternativen zu religiöser Radikalisierung in jugendlichen Lebenswelten.

Förderer

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Maßnahmenträger

Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN DGB/VHS e.V.
http://www.arbeitundleben.de
https://www.jugend-und-religion.de/

Maßnahmestruktur / Kooperationspartner

Aufgebaut werden sieben HotSpots mit Expertise und Kooperationsstrukturen präventiver politischer Jugendbildung gegen religiösen Extremismus. Die Gesamtkoordination liegt beim BAK.

ARBEIT UND LEBEN in Bayern
bayern.arbeitundleben.de

ARBEIT UND LEBEN Hamburg
www.hamburg.arbeitundleben.de

ARBEIT UND LEBEN Hessen
www.aul-hessen.de

ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen
www.arbeitundleben-nds.de

ARBEIT UND LEBEN Nordrhein-Westfalen
www.aulnrw.de

ARBEIT UND LEBEN Sachsen
www.arbeitundleben.eu

ARBEIT UND LEBEN Thüringen
www.arbeitundleben-thueringen.de

Ansprechpartner

Klaus Gerhards
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0202 97404-23

Laufzeit

01.01.2019 bis 31.12.2019

Neue JuRe-Koordinatorinnen und neuer JuRe-HotSpot

Seit dem 1. April hat das JuRe-Team zwei neue Kolleginnen und einen neuen HotSpot in Hessen.

Nach dem Ausscheiden von Uwe Mamadou Diedhiou übernimmt Gülay Olcay die Arbeit in Niedersachsen. AL Saarland ist aus dem Vorhaben ausgestiegen. Dafür engagiert sich ab April ARBEIT UND LEBEN Hessen im Vorhaben JuRe. Dort ist Nora Schrimpf die neue JuRe-Koordinatorin.

Wir freuen uns, dass wir wieder mit sieben Standorten komplett sind und wünschen Gülay und Nora einen guten Start in diesen doch sehr außergewöhnlichen Zeiten.

JuRe-Fachtag verschoben!

iStock 1155621260Aufgrund der allgemeinen Gesundheitssituation haben wir den für den 7. - 8. April 2020 in Kassel geplanten Fachtag: „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“ verschoben.

Save the date! 25. – 26. November 2020 (Kassel)

Wir planen das Programm und die Ausrichtung des Fachtages soweit wie möglich beizubehalten. Aktualisierungen zum Programm und zur Anmeldung hier auf dieser Seite.

Ende Mai: Workshop "Covid-19 und Fake News"

Ende Mai 2020 bilden sich sächsische Berufsschüler*innen zu „Covid-19 und Fake News“ im Rahmen eines neu konzipierten Online-Seminar-Angebots fort. Damit reagiert das JuRe-Team auf die Entwicklungen der letzten Wochen. Ziele des Online-Seminars sind:

  • Austausch zur aktuellen gesellschaftspolitischen und persönlichen Situation aufgrund von Covid-19,
  • Informationsvermittlung, Austausch und kritischer Umgang mit Covid-19-bedingten Fake News sowie
  • Förderung demokratischer Kompetenzen (Meinungsbildung, Partizipation u.a.).

Das Online-Seminar umfasst 3-4 USt (nach Absprache) und kann bundesweit für Berufsschulen beim JuRe-Koordinator Steffen Rohkohl (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) angefragt werden.

8. Mai: Konzept-Online-Seminar "Covid-19 und Fake News"

Am 8. Mai 2020 findet für Respekt Coaches das Konzept-Online-Seminar „Covid-19 und Fake News“ von 11:00-14:00 Uhr statt. Es vermittelt die zentralen Inhalte des gleichnamigen Online-Seminar-Angebots für Schüler*innen, welches erstmalig Ende Mai mit einer Berufsschule in Sachsen angeboten wird.

Aufgrund der großen Nachfrage denken die Organisator*innen Ruba Aburas (HotSpot Bayern) und Steffen Rohkohl (HotSpot Sachsen) über weitere Termine nach. Bei Interesse eine E-Mail an: Klaus Gerhards (JuRe-Gesamtkoordination) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

8. April: Expertise-Online-Seminar "Mentimeter, Democracy & Kanzlersimulator – Politische Bildung mit digitalen Tools"

Am 8. April 2020 fand das Expertise-Online-Seminar „Mentimeter, Democracy & Kanzlersimulator – Politische Bildung mit digitalen Tools“ (durchgeführt von Johannes Smettan von ARBEIT UND LEBEN Thüringen) für die JuRe-HotSpot-Koordinator*innen statt. Ursprünglich war dieses Lernformat als Workshop für den Fachtag „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“ geplant, der jedoch coronabedingt verschoben werden musste. Die Teilnehmenden freuten sich hingegen, dass der Workshop trotzdem als interaktives Live-Format stattfinden konnte. Sie schlüpften in die Rolle der Kanzlerin (Tool: Kanzlersimulator), simulierten die Verbreitung von Fake News (Tool: Fake it to make it) und analysierten das Abstimmungsverhalten im Bundestag (Tool: Democracy).

Ein Bericht mit Ergebnissen und Praxistipps findet sich ab 15. Mai 2020 hier.

17.03.2020 – Existenz der Träger der politischen Bildung bedroht!

Aufruf des bap (Bundesauschuss Politische Bildung) an die Bundesregierung

Es geht um die Existenz!

Die Träger der politischen Bildung gehören unter den Corona-Schutzschirm der Bundesregierung!

Covid-19 bedroht unsere Bevölkerung und das soziale und wirtschaftliche Leben in einem bisher unbekannten Ausmaß. Der Virus lähmt darüber hinaus das Bildungssystem in Deutschland. Aus nachvollziehbaren Gründen müssen die allermeisten Maßnahmen der außerschulischen politischen Bildung, vor allem Seminare und Kurse, abgesagt werden.

Das trifft die Träger und Organisationen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung in ihrer Substanz. Die Ausfälle, die wir für eine nicht absehbare Zeit erwarten, können wir auf keinen Fall kompensieren. Auf die Pandemie-Situation konnten wir uns nicht vorbereiten. Sie trifft uns unerwartet und unverschuldet. Als gemeinnützige Institutionen können wir keine finanziellen Reserven bilden. Politische Bildung ist und bleibt eine Aufgabe des Gemeinwohls. Wir sind und bleiben deshalb substanziell auf staatliche Förderung angewiesen.

10.03.2020 - JuRe-Neuerscheinung

JuRe Broschüre "STÄRKEN — Ein Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen"Grafikdesign zum Cover / zur Broschüre: Rainer Midlaszewski, BochumDer JuRe-HotSpot NRW hat ein modulares Workshop-Programm für den Einsatz an Berufsschulen entwickelt, das die zentralen Themen und pädagogischen Anforderungen einer grundlegenden politischen Jugendbildungsarbeit, insbesondere mit neuen Schüler*innengruppen, an berufsbildenden Schulen beinhaltet.

Aus Sicht der pädagogischen Praxis werden zunächst die Besonderheiten und Herausforderungen des Vorhabens „Jugend und Religion (JuRe). Politische Jugendbildung an Berufsschulen“ erörtert und anschließend das thematisch-didaktische Konzept inklusive Methodenteil vorgestellt.

Die Broschüre steht pdfhier als PDF zum Download zur Verfügung und kann auch kostenlos als Print bestellt werden.

Ansprechpartnerin:
ARBEIT UND LEBEN NRW / Regionalbüro Berg-Mark
Sonja Lüddecke
Tel.: 0202  264 708 94
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zwei aktuelle Studien zum Umgang Jugendlicher mit digitalen Medien

Die Vodafone-Stiftung hat 2019 zwei spannende Studien mit den Titeln „Jung! Digital! Sozial? Erklärungsfaktoren für Online-Sozialkompetenzen im Kindes- und Jugendalter“ (29. August 2019) und „Alles auf dem Schirm? Wie sich junge Menschen in Deutschland zu politischen Themen informieren“ (26. November 2019) veröffentlicht, die auch online verfügbar sind.

Die vom Deutschen Jugendinstitut (dji) erstellte Studie zu den Online-Sozialkompetenzen fasst drei zentrale Ergebnisse zusammen:

  • „Jugendlichen fällt es schwer über Erfahrungen und Erlebnisse im Netz zu reden
  • Medienerziehung: Mitmachen statt verbieten
  • Soziales Verhalten leidet online unter dem Druck von Peers“

Für den geplanten JuRe-Fachtag in Kassel sind die Ergebnisse der zweiten Studie natürlich besonders interessant. Zwei zentrale „Erkenntnisse“ aus der Studie lauten:

  • „Die große Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland informiert sich regelmäßig zu politischen Themen und bewegt sich dabei medienkompetent in der digitalen Welt“.
  • „Doch der Mehrheit junger Menschen, die das politische Geschehen regelmäßig verfolgen, steht eine bedeutende Minderheit gegenüber, die nur sehr wenig Anteil daran nimmt“.

Diese und andere Aspekte werden wir intensiv auf dem Fachtag erörtern.

Quellen: https://www.vodafone-stiftung.de/jung-digital-sozial/  und  https://www.vodafone-stiftung.de/alles-auf-dem-schirm/  [aktuell: 10.02.2020]

7. - 8. April 2020 (Kassel), JuRe-Fachtag: „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“ / Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN (Gesamtkoordination)

iStock 1155621260Foto: iStock.com / Violeta Stoimenova

Im Mittelpunkt des Fachtags steht die Frage, wie digitale Medien politische und religiös-weltanschauliche Meinungsbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflussen. Damit wollen wir nicht nur auf die entsprechenden Inhalte, sondern auch auf die maßgeblichen Kanäle und Formate, die Nutzungsarten und die Rezeptionsweisen blicken.

2 x 2 spannende Inputs am Dienstagnachmittag, dazwischen Walk & Talk inkl. Speedtalking-Runden mit den Referierenden. Am Mittwochvormittag vier Workshops mit digitalen und analogen Angeboten für die Praxis.

pdfMehr Informationen im ausführlichen und aktualisierten Programmheft zum Download [PDF]

Hier geht es zur online-Anmeldung ...

10.01.2020 – bpb online: „Vor 100 Jahren: Gründung des Völkerbundes

Mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10. Januar 1920 nahm die Vorläuferorganisation der Vereinten Nationen ihre Arbeit auf. Der Völkerbund sollte nach dem Ersten Weltkrieg den Frieden sichern. Doch viele Konfliktlinien setzten sich fort, und das Bündnis konnte den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht verhindern.“ [Mehr auf bpb]

01.01.2020 – Der JuRe-HotSpot Saarland ist aktuell vakant.

Alle Verantwortlichen bemühen sich um eine baldige Wiederbesetzung der Stelle. Für Nachfragen aus dem Saarland steht z.Zt. der Gesamtkoordinator beim BAK, Klaus Gerhards zur Verfügung.

16.01.2020 – „Gewaltfrei durch den Konflikt“: Bearbeitung von Schul- und Praktikumserfahrungen

Konzeptworkshop / Ruth-Pfau-Schule Leipzig / JuRe-HotSpot Sachsen

Der Workshop bot den Teilnehmenden (Sozialassistent*innen) methodisch aufbereitet Möglichkeiten, ihre Erfahrungen mit Konflikten während der Praktikumszeit und darüber hinaus zu reflektieren. Dabei ging es auch um Konfliktlösungsstrategien u.a. den Ansatz der gewaltfreien Kommunikation (neutral beobachten; eigene Gefühle erkennen und äußern; eigene Bedürfnisse aus den Gefühlen ableiten und äußern; ICH- statt DU-Botschaften artikulieren), der im Workshop vorgestellt und von den Teilnehmenden ausprobiert wurde.

13.01.2020 – „Kennenlernen der Vielfalt in unserer Klasse“ / Workshop BSZ für Technik Pirna / HotSpot Sachsen

Am 13. Januar 2020 führte ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. in Kooperation mit dem Respekt Coach des JMD der Diakonie am Beruflichen Schulzentrum für Technik in Pirna den Workshop "Kennenlernen der Vielfalt in unserer Klasse" durch. Dieses Angebot wurde 2018 im Hinblick auf die speziellen Anforderungen der in den Blick genommenen GBVJ-, BVJE und BVJT-Klassen des BSZ entworfen. Diese Klassenverbände setzen sich aus Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Ländern zusammen, die sich aktuell im Prozess des Kennenlernens befinden, der aufgrund kultureller und sprachlicher Unterschiede nicht immer reibungslos erfolgt. Das Angebot von ARBEIT UND LEBEN Sachsen unterstützte die Schülerinnen und Schüler diesen Kennenlernprozess weiter voranzutreiben, mit Spannungen umzugehen und konstruktive Wege der Konfliktlösung zu finden. Die Teilnehmenden thematisierten und reflektierten ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die Verwendung von Stereotypen und Vorurteilen wie auch Werte und Normen, die alle Mitglieder des Klassenverbandes teilen.

17.12.2019 – Berlintag „Demokratie – Toleranz – Religionsfreiheit“ Exkursion Berufliches Schulzentrum für Technik Pirna / HotSpot Sachsen

Am 17. Dezember 2019 unternahmen 60 Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Beruflichen Schulzentrums für Technik Pirna im Rahmen des Projektes „Jugend und Religion – Politische Jugendbildung an Berufsschulen“ mit ARBEIT UND LEBEN Sachsen eine Exkursion nach Berlin unter dem Motto „Demokratie – Toleranz – Religionsfreiheit“. Auf dem Tagesprogramm stand ein Besuch sowohl in der Synagoge Sukkat Schalom als auch im Deutschen Dom. … [Der ganze Bericht hier: https://www.arbeitundleben.eu/aktuelles/news/detail/anschauungsunterricht-zu-religioeser-toleranz-477/ ]


Kalender der Vielfalt 2019 — Gedenk- und Feiertage 2019

Wir sind eine bunte und vielfältige Zuwanderungsgesellschaft. Menschen mit unterschiedlichen religiösen Überzeugungen und Weltanschauungen leben hier zusammen. Wissen wir voneinander welche Tage und Zeiten im Jahr uns besonders wichtig sind, welche Fest- und Gedenktage begangen werden?

Der „Kalender der Vielfalt“ gibt jeden Monat konkrete Antworten auf diese Fragen.

Zusammengestellt haben ihn Christine Dienemann, Ulrike Merizian, Marlies Vos und Monika Wasserfuhr vom Berufskolleg Bergisch Gladbach im Januar 2019: